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Kartenlesegeräte – lesen Sie Chip-, Magnet-, Speicher- oder SIM-Karten

Während man früher wichtige Daten in Papierform bei sich trug, geht man heutzutage immer mehr dazu über, Daten auf Speichermedien wie DVDs oder USB-Sticks zu sichern. Eine andere Möglichkeit bieten kleine Karten, auf denen wichtige Informationen festgehalten werden und die nicht ohne Weiteres geändert werden können. Um an die Daten zu gelangen, benötigt man ein Kartenlesegerät, das entweder extern funktioniert oder z. B. in einem PC integriert ist. Mit dem folgenden Einkaufsratgeber möchten wir Ihnen kurz mögliche Geräte und deren Besonderheiten vorstellen.

Schlitzleser für unterschiedliche Bereiche

Ein Barcode-Durchzugsleser funktioniert ähnlich wie ein Barcodescanner. Durch Rot- oder Infrarotlicht können die auf der Karten befindlichen Daten gelesen werden. Sie sind als Strichcode dargestellt. Um diese binären Informationen lesen zu können, werden Durchzugsleser benötigt. Diese so genannten Schlitzleser gibt es in unterschiedlichen Ausführungen z. B. mit und ohne Stecker und können je nach Modell an eine Tastatur angeschlossen werden. Angewendet werden sie beispielsweise bei der Zeiterfassung von Besuchern oder in Terminals. Damit können ebenso Zugänge zu Laboren, Parkplätze oder bestimmte Arbeitsbereiche geregelt bzw. kontrolliert oder automatische Zahlungen sowie Ticketannahme abgewickelt werden.

Für den sicheren Zahlungsverkehr im Internet

Den Umgang mit Chipkartenlesern kennen Sie sicher auch. Wenn Sie zum Arzt gehen, werden Sie als erstes nach Ihrer Chipkarte gefragt, auf der sich notwendige Angaben zur Person befinden. Diese Daten können mit Hilfe eines Chipkartenlesers gelesen und auf einen bzw. von einem Computer übertragen werden. Ebenso wird das bargeldlose Zahlen meist mit Chipkarten abgewickelt wie das Bezahlen mit der EC-Karte nach Eingabe der PIN-Nummer oder nach Unterschreiben des Zahlungsbelegen beim Lastschriftverfahren. Nicht zu vergessen sind das Online-Banking nach Eingabe der TAN-Nummer sowie das so genannte E-Government, bei dem man auf elektronischem Wege seine Lohnsteuererklärung an die Behörden übermitteln oder aber einen Reisepass beantragen kann.
Da es sich bei den eben genannten Beispielen um sehr sensible Daten handelt, die nicht in falsche Hände geraten sollten, sind Chipkartenleser mit bestimmten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet. Es gibt insgesamt vier Sicherheitsklassen, wobei die vierte auch die beste Sicherheit bietet.

Sicherheitsklassen

Eigenschaften

1

Chipkartenleser dieser Klasse haben keine besonderen Sicherheitsmerkmale, denn sie dienen ausschließlich als Kontaktiereinheit für den Chip. Über die Tastatur werden vertrauliche Daten eingegeben, was riskant ist, da Hacker diese Informationen mit Hilfe von Trojanern oder dem so genannten Phishing ausspähen können.

2

Diese Kartenleser besitzen eine sichere Tastatur, mit deren Hilfe z. B. die PIN-Nummer vom PC an die Chipkarte übermittelt wird, weshalb man diese Geräte für das Homebanking benutzt. Die Daten werden direkt vom Gerät an die Chipkarte weitergeleitet. Diese Klasse macht es Hackern schwer, an die Informationen zu kommen.

3

Geräte der dritten Sicherheitsklasse verwendet man beim Homebanking oder beim Bezahlen mit einer Geldkarte im World-Wide-Web. Vorteil - zusätzlich zur sicheren Tastatur verfügt der Kartenleser über ein sicheres Display sowie ein Transaktionsprüfmodul. Beim Bezahlvorgang werden auf dem Display Name des Zahlungsempfänger und der zu zahlende Betrag angezeigt. Eventuelle Korrekturen oder aber der Abbruch des Vorgangs sind dadurch möglich. Die Zahlung wird nur in Auftrag gegeben, wenn man sie durch Tastendruck am Chipkartenleser frei gibt. Diese Methode ist sehr gut geeignet für die eben genannten Anwendungsbeispiele, da es beinahe unmöglich ist, die Transaktion zu manipulieren.

4

Über mindestens einen weiteren Kartensteckplatz verfügen Chipkartenleser dieser Sicherheitsklasse. Im Gerät befindet sich ein personalisiertes Sicherheitsmodul mit RSA-Funktionen, wodurch das Lesegerät oder der Nutzer eindeutig identifiziert werden können. Meist haben diese Module einen ID-000-Formfaktor, der im Inneren angebracht ist.


Magnetkartenleser als Lese- und Schreibgerät

Die EC-Karte ist wohl eine der bekanntesten Magnetkarten. Weitere Beispiele sind Kunden- oder Mitarbeiterkarten. Auf diesen Plastikkarten befindet sich ein  Magnetband, welches je nach Karte Informationen wie beispielsweise Name, Kontonummer oder Bankleitzahl bei EC-Karten oder Geburtsdatum und Anschrift enthält. Die auf der Karte enthaltenen Informationen können mit Hilfe eines Magnetkartenlesers, der entweder extern oder in einem Gerät z. B. Tastatur integriert ist, ausgelesen werden. Der Magnetstreifen kann bis drei Spuren enthalten, die beschrieben werden können. Zum Beschreiben wird ein Magnetkartenschreibgerät benötigt. Oftmals sind Lese- und Schreibgerät in einem Gerät integriert.

Kartenleser - verwalten Sie mehrere SIM-Karten

Viele können sich ein Leben ohne Handy gar nicht mehr vorstellen. Nicht nur wegen dem Telefonieren oder SMS schreiben sind sie zu einem beliebten Kommunikationsmittel geworden. Im Handy enthalten sind auch viele wichtige Telefonnummern oder wichtige Termine. Verliert man sein Mobilfunkgerät oder wird es gestohlen, sind diese wichtigen Informationen meist auch weg. Es sei denn, man hat sie vorher gesichert. Möglich macht das ein SIM-Kartenleser. Die SIM-Karte wird in das Kartenlesegerät gesteckt und meist per USB an den Computer angeschlossen. Erhältlich sind aber auch Geräte, die ohne PC funktionieren. Mit eine SIM-Kartenleser können Sie Telefonbuchdaten lesen, bearbeiten oder für den Fall der Fälle Sicherheitskopien anfertigen. Dieses Gerät bietet sich ebenfalls an für Personen, die mehrere Telefonnummern haben, aber nicht so viele SIM-Karten verwalten möchten.

Speicherkartenleser liest die gängigen Formate

Speicherkarten sind eine tolle Erfindung, denn auf diesen kleinen Speichermedien, die keine permanente Stromversorgung benötigen, können jede Menge digitale Daten wie z. B. Fotos oder Musik gespeichert werden. Sie gibt es in diversen Größen – die gängigsten sind SD-Karte und Compact Flash-Karte - und mit unterschiedlicher Kapazität z. B. 8 oder 16 GB. Verwendet werden sie u. a. in Digitalkameras, MP3-Playern, Spielekonsolen oder PDAs.
Um an die Daten zu gelangen, benötigt man einen Speicherkartenleser, der auch unter der Bezeichnung Cardreader bekannt ist. Diese Kartenleser gibt es als im Notebook integrierte Variante oder als externes Gerät, das meist per USB an den PC angeschlossen wird. Daneben gibt es noch USB-Sticks, die als Cardreader fungieren. Die Kartenlesegeräte sind meist so konzipiert, dass die gängigen Formate gelesen werden können. Die Stromversorgung erfolgt dann über die Schnittstelle.
Übrigens, eignen sich Speicherkarten nicht unbedingt zur Langzeitarchivierung. In diesem Fall wird empfohlen, Speichermedien wie externe Festplatten oder DVDs sowie Blu ray zu verwenden.

Telefonkartenleser mit serieller Schnittstelle

Inhalte von Telefon-, GSM-Karten (Handykarten) oder Geldkarten (außer EC-Karten) lassen sich mit einem Telefonkartenleser auslesen. Diese Gerät hilft Ihnen - je nach verwendeter Karte - z. B., Ihre Telefonbücher zu verwalten, Sicherheitskopien zu erstellen, ganze Karten wiederherzustellen oder Karteninhalte anzuzeigen. Der Anschluss erfolgt über eine serielle Schnittstelle. 

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