Beachten Sie die elektrische Schutzarten
Elektrische und elektronische Geräte sind so konzipiert, dass sie für viele Jahre sicher arbeiten und lange halten sollen, doch äußere Einflüsse können deren Lebensdauer einschränken. Damit Geräte einwandfrei funktionieren, muss verhindert werden, dass z. B. Nässe oder Staub in sie eindringen.
In wie weit sich elektrische Anlagen für bestimmte Umgebungsbedingungen eignen, ohne dass sie zerstört oder gefährlich für den Menschen werden, gibt die Schutzart nach DIN EN 60529 an. Diese setzt sich aus der Abkürzung IP und einer international genormten meist zweistelligen Zahlenkombination zusammen. Dabei steht die erste Ziffer für den Schutzgrad gegenüber Fremdkörpern und Berührungen; die zweite Ziffer sagt aus, ob ein Gerät in feuchter Umgebung verwendet werden darf, also ob das Gehäuse gegen das Eindringen von Wasser geschützt ist. Eine dritte und vierte Ziffer sind für zusätzliche Angaben möglich, aber nicht zwingend notwendig.
Beispiele für Schutzarten
Für Außenleuchten bedeutet das z. B., dass sie die Schutzart IP 44 erfüllen sollten. Sie bieten dadurch Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Schutz gegen Spritzwasser aus jeder Richtung. Eine Teichlampe sollte IP 68 erfüllen. Dadurch ist diese Leuchte staubdicht, geschützt gegen Fremdkörper und gegen eindringendes Wasser auch bei dauerhaftem Eintauchen.
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