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Was sind Glasfaserkabel?

Glasfaserkabel sind Lichtwellenleiter und werden auch als Lichtleitkabel bezeichnet. Sie bestehen aus einem Bündel konfektionierter Lichtleiter, den Glasfasern. Die meisten im Handel erhältlichen Glasfaserkabel sind mit einer Steckverbindung versehen. Sie übertragen ultraviolettes sowie infrarotes Licht als auch optische Signale beispielsweise für leistungsgebundene Kommunikationssysteme.

Das Material Glasfaser

Glasfasern werden aus Quarzglas hergestellt. Jede Glasfaser besteht aus einem Glaskern und dem so genannten Glasmantel (Cladding), über den die Lichtwellen geführt werden. Zusätzlich ist eine Glasfaser mit Kunststoff ummantelt, ohne diesen Überzug wäre die Faser nicht biegsam und würde zerbrechen.
Darüber hinaus werden auch Glasfasern aus Polymethylmethacrylat oder Polystrol hergestellt, die auch als Polymere optische Fasern bezeichnet werden. Diese werden ausschließlich zur Übertragung von Distanzen bis zu 30 Metern, zur digitalen optischen Audiosignalübertragung und zu Dekorationszwecken genutzt.

Die Faserstärke der Glasfaserkabel

Glasfasern werden üblicherweise in drei verschiedenen Stärken angeboten, mit einem Querschnitt von 9, 50 oder 62,5 µm. Auch die Stärke der Beschichtung ist verschieden, sie beträgt 125 oder 250 µm. Die Maße werden in der Bezeichnung der Glasfaserkabel angegeben beispielsweise als 60/125µm.
Glasfasern mit der Bezeichnung 9/125µm sind Mono- oder Singlemode-Fasern. Diese Kabel werden für größere Entfernungen verwendet.
Die Faserstärken 50 und 62,5 µm sind Multimode. Diese Kabel werden für kurze Entfernungen in Gebäuden verwendet. In Europa bevorzugt man in Gebäuden in der Regel Faserstärken von 50 µm, während in den USA hauptsächlich 62,5 µm gebräuchlich sind.
Unter den Multimode-Fasern ist bei Neuverkabelungen die Stärke 50/125µm empfehlenswert, da diese die höchste Reichweite erzielt und die beste Kompatibilität mit heutigen Netzwerken in Europa aufweist.

Die Faserqualität der Glasfaserkabel

Glasfasern unterscheiden sich nicht nur in ihrer Stärke, sondern auch in ihrer Qualität. Bezeichnungen und Eigenschaften von Glasfasern sind nach der DIN EN 50173-1 sowie nach IEC/ISO 11801 genormt. Multimode-Glasfaserkabel tragen zusätzlich die Bezeichnung OM1, OM2 oder OM3. Für Übertragungsraten von 100 Mbit spielt die Qualität der Fasern keine große Rolle. Bei größeren Datenmengen macht sich die Qualität in der maximalen Reichweite der Kabel bemerkbar. Sie beträgt bei 1 GB 275 m (OM1), bei 550 m (OM2) und 900 m (OM3). Bei 10 GB sieht es anders aus: 33 m (OM1), bei 84 m (OM2) und 300 m (OM3).

Der Aufbau des Glasfaserkabels

Glasfaserkabel werden je nach Verwendungszweck mit unterschiedlichen Kabelhüllen angeboten.
  • Glasfaser-Innenkabel: Innenkabel weisen eine gute Zugentlastung auf, sind biegsam und halogenfrei. Innenkabel sind für die Etagenverkabelung und den Steigbereich geeignet.
  • Pigtail: Ein LWL-Pigtail ist ein kurzer Lichtwellenleiter ohne Kabelhülle mit LWL-Stecker. In der Fernmeldetechnik werden sie zum Spleißen an Verlegekabeln verwendet.
  • Außenkabel: Glasfaserkabel für den Außenbereich sind mit einer robusten Ummantelung versehen, welche das Installationskabel vor Witterungseinflüssen, Feuchtigkeit und vor Nagetieren schützt.
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