Mehr als ein viereckiger Kasten!
Ein Monitor - auch Bildschirm genannt - gehört ebenso zu unserem Geschäftsleben wie der Computer bzw. das
Notebook. Er ist für die Datendarstellung zuständig, denn er erhält Daten wie Bilder oder Text von der
Grafikkarte und macht diese sichtbar. Man unterscheidet grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Monitoren: CRT und TFT.
CRT-Monitor - der Röhrenmonitor
Ein CRT (Cathode Ray Tube) Monitor - auch als Röhrenmonitor bekannt - arbeitet auf Basis einer Kathodenstrahlröhre. Die bedeutendsten Vorteile sind die
lange Haltbarkeit auf Grund seiner Unempfindlichkeit, der gute Blickwinkel, die gute Farbtreue sowie der Preisvorteil gegenüber neueren Technologien.
Nachteilig wirkt sich aus, dass der CRT Monitor sehr groß, schwer und damit sperrig ist und dass er relativ viel Wärme abgibt.
Außerdem flimmern vor allem ältere Modelle und reagieren auf externe Störfelder wie laufende Motoren.
TFT-Monitor - der Flachbildschirm
Der TFT (Thin Film Transistor) Monitor ist eine Form der Flachbildschirme, welche die CRT-Monitore immer mehr verdrängen.
Das liegt zum einen an den zahlreichen Vorteilen, die der TFT bietet, und zum anderen an den Preissturz in den letzten Jahren. Die wesentlichen Vorzüge des
TFT-Monitors sind seine Form (er ist sehr flach und leicht), die Energie sparende Arbeitsweise und die
Bildqualität, die kaum Verzerrungen zulässt. Auf der anderen Seite ist diese Form von Monitor weniger robust und somit empfindlicher, seine Bildqualität ist
abhängig vom Blickwinkel und teilweise kommt es zu Farbabweichungen.
Zwei auf einen Streich!
Sie kennen sicher die Situation: Sie arbeiten gleichzeitig an mehreren Programmen wie Tabellenkalkulation und
Textverarbeitung, haben dazu noch mehrere Internet-Seiten geöffnet und blicken durch den Fenster-Dschungel am unteren
Bildschirmrand nicht mehr durch. Die Lösung: ein zweiter Monitor! Dieser vergrößert die sichtbare Arbeitsfläche und sorgt so für ein angenehmeres Arbeiten. Achten Sie bitte darauf, zwei gleiche Monitorarten zu verwenden, da der Wechsel von einem flimmernden zu einem nicht flimmernden Bildschirm
Kopfschmerzen hervorrufen kann. Gleiches gilt für Größe, Auflösung und Einstellungen wie Farbe, Helligkeit und Kontrast. Ein möglichst kleiner Rahmen
des Monitors verhindert, dass das Bild zu stark getrennt wird.
Wenn Sie einen zweiten Monitor an Ihren PC anschließen möchten, benötigen Sie allerdings eine Grafikkarte, die zwei Ausgänge besitzt, oder zwei Karten. USB-Monitoren sind hierbei eine Alternative. Sie werden über USB an den Laptop oder den PC angeschlossen, dafür ist keine zusätzliche Grafikkarten notwendig.
Das passende Zubehör
Für die optimale Befestigung eines Monitors verwenden Sie entweder einen Monitorarm oder einen
Monitorträger bzw. -ständer. Ein Bildschirmfilter
dient entweder der Kontrastverbesserung oder ermöglicht Ihnen, Ihre Daten und Bilder auf dem Bildschirm vor neugierigen Blicken anderer zu schützen. Mit einem Bildschirmreiniger sorgen Sie für einen klaren Durchblick.
Wir haben noch mehr!
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Touchscreen? Die berührungsempfindliche Oberfläche macht es möglich, mit dem Finger oder einem Zeigestift zu navigieren. Digitale Bilderrahmen dürften Sie auch interessieren - das ist Ihre Möglichkeit, digitale Fotos modern zu präsentieren.