Die Schlauchschelle für eine sichere Verbindung
Mit einer Schlauchschelle lassen sich in der
Bewässerungs- oder Labortechnik Schläuche aus Kunststoff unterschiedlichen Durchmessers oder auch Schläuche an dünnere Laborgeräteanschlüsse vorübergehend oder dauerhaft so anschließen, dass keine Feuchtigkeit austritt. Hier wird im normalen Wasserdruckbereich gearbeitet. Die Schlauchschelle sorgt somit für eine sichere und wasserdichte Verbindung. Für Verbindungen von Schläuchen gleichen Durchmessers sind dagegen eher Fittings, Stecksysteme oder Kupplungen geeignet.
Zur Funktionsweise
Eine Schlauchschelle wird über dem überlappenden Schlauchteil so befestigt, dass durch das Zusammenpressen des Gummis bzw. Kunststoffs eine wasserdichte Verbindung möglich wird. Welche Art von Schlauchschelle man am besten verwendet, hängt von diversen Kriterien ab, beispielsweise wie stark das Schlauchmaterial nachgibt oder zusammengepresst werden kann.
Diverse Modelle
Die Schellen gibt es in verschiedenen Varianten, sie können aus Edelstahl oder auch Kunststoff gefertigt sein. Meist besteht eine Schlauchschelle aus einem ringförmigen Metallband. Dieses kann überlappen und gerasterte Öffnungen besitzen, an denen sich ein
Schneckengewinde stufenweise auf den gewünschten Durchmesser vorarbeiten kann. Gibt das Material des Schlauches nicht weit genug nach, bleibt die Verbindung undicht. Umgekehrt kann ein Glasröhrchen im Schlauch bersten, wenn die Schnecke zu weit angezogen wird. Beiden Fällen kann man durch eine stufenlose Verstellung der Schlauchschelle vorbeugen. Diese wird erreicht, da ein offene Metallring über zwei Ösen verfügt, deren Abstand durch Schraube und Mutter oder auch Schraube und Gewinde präzise eingestellt werden kann.