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Den Einkauf für wertschöpfende Tätigkeiten freispielen

Seit der Einführung der ersten E-Procurement-Lösungen in den frühen 2000er Jahren hat sich das Aufgabengebiet eines Einkäufers stark gewandelt: Mittlerweile muss er nicht nur Prozess- und Innovationsmanager sein, sondern zugleich auch Digitalisierungs- und Vernetzungsexperte. Viele Einkaufsabteilungen beschäftigen sich deshalb verstärkt mit der Frage: Ist Digitalisierung ohne ein leistungsfähiges, vernetztes E-Procurement-System wirklich realisierbar? Auf dem Österreichischen eProcurement Day 2020 in Wien diskutierten Experten aus Wissenschaft und Praxis am 27. Jänner 2020 über diese und weitere Fragen. Mercateo Country-Managerin Silvia Kollmann stellte mit SEW-EURODRIVE ein erfolgreiches Best-Practice-Beispiel vor.

Mercateo als Web- oder E-Procurement-Lösung

Christiane Radlherr ist seit 2017 für den strategischen Einkauf bei SEW-EURODRIVE verantwortlich. Als weltweit führender Antriebstechnologie-Spezialist ist das Unternehmen auch im Einkauf an standardisierten und automatisierten Geschäftsprozessen interessiert. Gemäß dem Firmencredo „Menschen wollen keine Produkte, sie wollen Lösungen“ hat sich SEW-EURODRIVE für Mercateo entschieden. Zu Beginn nutzte das Unternehmen die Beschaffungsplattform als Weblösung und hatte damit Zugriff auf 17 Mio. Artikel im Single-Creditor-Modell des Mercateo Marktplatzes.
Nach ausführlicher Nutzung entschied sich Einkaufsexpertin Christiane Radlherr für den nächsten Schritt. Über eine Schnittstelle wurde Mercateo mit dem Warenwirtschaftssystem von SEW-EURODRIVE verbunden, was eine komfortable vollelektronische Bestellabwicklung ermöglichte. Eigene Stammlieferanten mit Sonderkonditionen und Sortimentseinschränkungen sind auf Mercateo in sogenannten Exklusivkatalogen integriert. Über umfangreiche Suche- und Filtermöglichkeiten lassen sich mit wenigen Klicks die Artikel des Marktplatzes und der Stammlieferanten miteinander vergleichen. Die Mercateo Warenkorboptimierung stellt zudem ökonomisch sinnvolle Warenkörbe sicher.
„Durch Mercateo wird unser Einkauf für wertschöpfende Tätigkeiten freigespielt. Viele wertmäßig kleine, aber früher aufwändige Beschaffungsvorgänge werden durch die Bedarfsanforderer selbst ausgelöst, und über Mercateo in einem digitalen und optimierten Prozess abgewickelt“, erläutert Christiane Radlherr. „Für die Buchhaltung ist das Single-Creditor-Modell ein großer Vorteil. Den Mitarbeitern steht ein intuitives Tool zur Verfügung, für das es im Grunde keine Einweisung braucht – mit wenigen Klicks gelangt man zum gewünschten Suchergebnis, trotz vielen Millionen Artikeln. Deshalb wird Mercateo sehr gut angenommen.“

Individuelle Beziehung – individuelle Preise

Neben dem Marktplatz-Modell bietet Mercateo bereits in Deutschland und zukünftig auch in Österreich das B2B-Netzwerk Unite. „Kunden, die Mercateo bereits nutzen, können von der Beschaffungsplattform auf Unite zugreifen und dort eine Vielzahl neuer Lieferanten entdecken und über einen App Store freischalten“, erklärte Country-Managerin Silvia Kollmann. „Außerdem können sich Kunden mit ihren bestehenden Lieferanten im Netzwerk vernetzen und die Geschäftsabläufe digitalisieren. Das neutrale Netzwerk erlaubt beispielsweise eine 1:1-Beziehung zwischen den Geschäftspartnern, individuelle Preise und Services.“

Nähere Informationen zum 7. BMÖ-Expertendialog gibt es auf der Veranstalterseite.

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