Waschbenzin verdünnt und reinigt
Waschbenzin, auch Terpentinersatz oder Testbenzin genannt, ist ein beliebtes Reinigungs- und
Verdünnungsmittel. Die Verwendung ist einfach und unter Beachtung einiger Hinweise auch nicht gesundheitsschädlich. Es verdunstet nach der Anwendung langsam aber vollständig. Waschbezin ist ein günstiger Ersatzstoff für Terpentinöl, das aus Kiefernbalsam gewonnen wird.
Verwendung des Waschbenzins
Waschbenzin ist ein gutes Mittel zum Reinigen und Verdünnen. Es entfernt Harze, Fette und Öle. Zur Verdünnung von Lacken auf Öl oder Kunstharzbasis ist es ebenso geeignet wie für
Klarlacke und
Holzlasuren. Farben mit Rostschutz-Eigenschaften und auch Vorstreichfarben sind mit Waschbenzin verdünnbar. Arbeitsgeräte wie
Pinsel, Kellen oder Farbrollen lassen sich mit dem Lösungsmittel einfach und schnell reinigen. Vom Einsatz auf empfindlichen Flächen bleibt abzuraten. Es sollte immer sparsam und vorsichtig verwendet werden.
Eigenschaften und Sicherheitshinweise
Waschbenzin ist flüssig, farblos und riecht benzinartig. Es besteht aus fossilen Stoffen, vorwiegend Benzin und Benzol. Die Zusammensetzung bedingt auch den benzinartigen Geruch. Der Flammpunkt der Flüssigkeit liegt bei über 21 °C. Sie ist erst ab dieser Temperatur in der Lage, ein explosionsfähiges Gemisch aus Dampf und Luft zu bilden. Der Siedebereich liegt zwischen 130 und 220 °C.
Hinweise zum Einsatz
Das Lösungs- und Verdünnungsmittel reizt die Haut. Der direkte Kontakt sollte vermieden werden. Die bei der Verdunstung entstehenden Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit hervorrufen. Die Flüssigkeit ist gesundheitsschädlich, entzündlich und umweltgefährlich. Der Behälter muss immer fest verschlossen sein und sollte nicht in die Nähe von Zündquellen gelangen. Ebenso darf es nicht in die Hände von Kindern, von Grundwasser oder in die Kanalisation geraten.