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„Storage-System“
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Storage-Systeme von Fujitsu: sichern, schützen, archivieren

Gerade im gewerblichen Bereich müssen Daten gesichert werden. Wenn mehrere Anwender auf größere Datenbestände zurückgreifen oder Daten ausfallsicher abgelegt werden sollen, sind Storage-Lösungen eine hervorragende Wahl.

Denn im Gegensatz zur lokalen Speicherung von Datenmaterial – etwa, wenn Sie am Arbeitsplatzrechner eine Textdatei auf der Festplatte des Computers sichern – handelt es sich beim Storage um eine Form der zentralisierten Speicherung. Die Datei wird nicht mehr lokal gespeichert, sondern an einem Speicherort im Netzwerk abgelegt. Die daraus resultierenden Vorteile sind aus modernen Unternehmenswelten nicht mehr wegzudenken:
  • Die Daten sind an einem Speicherort abgelegt und können dort zentral administriert werden.
  • Die Daten sind für verschiedene Anwender und Arbeitsgruppen zentral abrufbar. Zum Bearbeiten muss das Datenmaterial nicht mehr auf Wechselmedien exportiert werden.
  • Die Daten können zentral gesichert und redundant verwaltet werden (Spiegelung im RAID-Verbund). Das sorgt für hohe Ausfallsicherheit und mindert das Risiko des Datenverlustes.
  • In Speichernetzwerken (SAN und NAS) können die Speicherkapazitäten unproblematisch erweitert werden.
  • Integrierte Bandlaufwerke sorgen als sicheres Medium für das automatisierte Backup von Daten.
Fujitsu ETERNUS DX100 S3
Die Vorteile der zentralisierten Speicherung und Verwaltung von Datenbeständen auf großen, zusammenhängenden Speicherplätzen in einem Netzwerk (Storage) gelten nicht nur für sensible, geschäftskritische Daten, sondern praktisch für alle Datenbestände, die im Workflow eines Unternehmens anfallen. Um mit dieser ständig wachsenden Datenbasis zuverlässig arbeiten zu können, müssen die Daten jederzeit ausfallsicher und schnell zur Verfügung stehen. Dafür sorgen Storage-Server, die nicht nur die Speicherung übernehmen, sondern auch Schreib- und Leseprozesse, Zugriffshierarchien und Verteilungsstrukturen organisieren.
Für die Sicherung selbst kommen unterschiedliche Speichersysteme zum Einsatz, die sich hinsichtlich ihrer Möglichkeiten, Erweiterungskapazitäten, Architektur und nicht zuletzt Kosten unterscheiden.
Netzspeichersysteme der ETERNUS-Familie für KMU Im Gegensatz zu den dezidierten Lösungen für Einstiegs-, Mittlere- und High-End-Level basieren die ETERNUS DX Speichersysteme von Fujitsu auf einem gemeinsamen Systemmanagement: Wird mehr Speicherkapazität benötigt, muss nicht auf ein größeres System gewechselt werden, sondern die bereits bestehende Infrastruktur kann bedarfsgerecht erweitert werden. Die Disk-Arrays wachsen bei steigendem Datenvolumen entsprechend mit und halten dadurch die Investitionskosten niedrig.

Storage Area Network (SAN)

Ein SAN ist ein dezidiertes, eigenständiges Netzwerk, das ein oder mehrere Serversysteme mit den Speichersystemen verbindet. Der gesamte Speicher wird zentral von den Servern verwaltet. Im Unterschied zu einem klassischen LAN transportiert das SAN ausschließlich Daten, die an oder von einem Massenspeicher adressiert sind. Damit können die im Storage Area Network integrierten Speichersysteme ohne vorherige Serverkommunikation direkt miteinander Datenpakete austauschen.
Storage-Lösungen ETERNUS Zudem macht es ein SAN möglich, mehrere Server sowie mehrere Speicher in das Netzwerk zu integrieren. Das SAN existiert quasi parallel zu einem bestehenden LAN und steht dem LAN als „ein“ großer Massenspeicher zur Verfügung, wobei das SAN aus mehreren Speichermedien bestehen kann.
Ein einfaches SAN basiert auf drei Grundkomponenten: einem (oder auch mehreren) Server, der SAN-Infrastruktur wie Kabel, Switches, Router und, drittens, den eigentlichen Speichermedien. In der Regel sind das Disk-Arrays der ETERNUS DX Familie, die im RAID betrieben werden. Da die Daten auf mehrere Festplatten im Array gespeichert werden, gehen die Daten beim Ausfall einzelner Platten nicht verloren. Wird eine dezidierte und langlebige Speicherung verlangt, können über das SAN auch Bandspeicher (Tape Libraries) wie das Fujitsu ETERNUS LT20 S2 angesprochen werden.
Die Vorteile von Storage Area Networks liegen u.a. in der hohen Skalierbarkeit (ein SAN ist nahezu unbegrenzt erweiterbar), der variablen Zuordnung der Speichermedien und der Möglichkeit, schnelle Zugriffs- und Transportprotokolle (Fibre Channel) einzusetzen. Zudem belasten Spiegelung (im RAID) und Speicherzugriffe den Server nicht. Fujitsu bündelt alle diese Vorteile des SAN-Storage in den Plattenspeichersystemen der ETERNUS DX Familie.

ETERNUS DX-Plattenspeichersysteme: die flexiblen Datensafes

Ein Plattenspeichersystem fasst mehrere Festplatten in einem Gehäuse zusammen und stellt diesen Plattenspeicher einem oder mehreren Servern zur Verfügung. Dabei übernimmt das Disk-Array selbstständig Funktionen wie Storage-Virtualisierung, Sicherung oder RAID-Funktionalitäten wie Spiegelung oder Striping. Als Schnittstellenstandards haben sich dabei Fibre Channel und iSCASI durchgesetzt, die mit Datenübertragungsraten von bis zu 16 Gbit/s (FC) bzw. 10 Gbit/s (iSCSI) eine enorm schnelle Kommunikation der Storage-Systeme zum Server aber auch untereinander ermöglichen.
Aufgrund ihrer hohen Flexibilität und der führenden Leistungsarchitektur werden die Fujitsu ETERNUS DX-Plattenspeichersysteme sowohl in kleinen und mittleren Unternehmen als auch in großen Rechenzentren eingesetzt. Weiterhin bietet die DX-Familie umfangreiche Funktionen zur Datensicherheit, um Unternehmensdaten zuverlässig und sicher zu verwalten und Datenbanken aktuell und „sauber“ zu halten.

ETERNUS DX60 S3: Der Einstieg ins Storage

Das Festplattenspeichersystem ETERNUS DX60 ist das Einstiegsmodell in die DX-Familie und bietet damit alle Vorteile der ETERNUS DX-Reihe zu einem erschwinglichen Preis. Ideal für kleine und mittlere IT-Umgebungen geeignet, bietet die DX60 S3 zuverlässig und unterbrechungsfrei alle Funktionen, die Unternehmen für den Schutz ihrer Datenbestände benötigen. ETERNUS DX60 S3 Das Array ist als 2,5”- und 3,5”-Basismodell jeweils mit einem oder zwei Controllern erhältlich und kann bis zu einer Speicherkapazität von 144TB (24 Laufwerke) ausgebaut werden. Durch Unterstützung der bewährten Protokolle FC, iSCSI oder SAS hat der Kunde flexible Auswahl bei der Anbindung seiner Hosts. Als Storage-Lösung im Einstiegssegment bietet Fujitsus DX60 bereits redundante Netzteile, Lüfter und RAID-Controller (bei Dual-Controller), um geschäftskritische Datenbestände mit hoher Ausfallsicherheit bereit zu halten. Wer einen Festplattenspeicher für kleinere Servervirtualisierungsprojekte sowie die Speicherkonsolidierung in Umfeld kleiner und mittlerer Umgebungen sucht, erhält mit der ETERNUS DX60 S3 hohe Leistung zum attraktiven Preis.
ETERNUS SF Software

Einfaches Speichermanagement

Allen Festplattenspeichersystemen der ETERNUS DX-Familie ist die Management Software ETERNUS SF beigelegt. Mit der Software lassen sich die Speichersysteme aufwandsarm konfigurieren und im Netzwerk administrieren. Die intuitive, grafische Bedienoberfläche macht Neulingen den Einstieg ins Storage leicht, erfahrene Anwender profitieren von Funktionalitäten wie AST (Automated Storage Tiering), das für ETERNUS DX100 S3, DX200 S3, DX500 S3 sowie DX600 S3 verfügbar ist.
ETERNUS innen

Weltrekord für den Leistungsträger

Fujitsu kann auf mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Speicherentwicklung und die Expertise von über 1.000 Storage-Ingenieuren zurückgreifen. Die extreme Leistungsfähigkeit wird unterschiedlichen Fujitsu-Komponenten auch in unabhängigen Benchmarks regelmäßig bestätigt.
Jüngstes Beispiel ist der Erfolg des Fujitsu Plattenspeichers DX200F S3 im Dezember 2013, der gemäß dem Storage Performance Council (SPC) ein Rekordergebnis hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Preis-Leistungsverhältnis für Entry-Systeme erreicht hat.

ETERNUS LT-Bandsysteme: Zuverlässig ins Archiv

Magnetbandkassetten sind die einzigen Speichermedien, für die langjährige, praktische Erfahrungswerte im Hinblick auf die Lebensdauer vorliegen. Daher sind Bandsysteme im Unternehmensumfeld nach wie vor erste Wahl, wenn es um die langfristige Sicherung sowie das zuverlässige Backup von Daten geht. Sie übernehmen automatisch den Backup-Prozess und halten dadurch den Verwaltungsaufwand für Datensicherung – und die damit verbundenen Verwaltungskosten – niedrig. Außerdem punkten Bandsysteme mit großer Kosteneffizienz (geringe Energie- und Medienkosten) sowie enormer Speicherdichte. Die Fujitsu Bandspeichersysteme der ETERNUS LT-Familie arbeiten mit der standardisierten LTO-Technologie (Linear Tape Open), die hohe Speicherkapazität mit schnellen Zugriffszeiten verbindet.
ETERNUS LT20 S2 Tape-Library

ETERNUS LT20 S2

Mit der Tape-Library ETERNUS LT20 S2 erhalten kleine und mittelständische Unternehmen eine Automatisierungslösung, die den manuellen Aufwand für die tägliche Datensicherung so gering wie möglich hält. Das Bandlaufwerk lässt sich wahlweise über SAS oder Fibre Channel in bestehende Infrastrukturen einbinden und übernimmt vielfältige Sicherungsaufgaben wie Langzeitarchivierung, Datenwiederherstellung oder unbeaufsichtigte Backups. In einer Stunde können bis zu 1000 GB (komprimiert) gespeichert werden, In dem kompakten 1HE-Rack sind ein LTO-Laufwerk sowie acht Kassettenstellplätze untergebracht. In der LTO-6-Konfiguration verfügt die ETERNUS LT20 S2 über eine Speicherkapazität von maximal 50 TB (komprimiert). Sollte es in zukünftigen Szenarien dennoch zu Kapazitätsengpässen kommen, lassen sich die Laufwerke problemlos in größeren Systemen wie LT40 S2 und LT60 S2 weiterverwenden. Gegenüber konventionellen Plattenspeichern verbraucht ein LTO-6 Laufwerk ca. 36% weniger Energie im Standby-Betrieb, im Betriebsmodus ist der Verbrauch um etwa 10% geringer.
ETERNUS innen

Green IT von Fujitsu

Fujitsu hat im IT-Bereich weltweit Maßstäbe für Umweltschutz und nachhaltige Produktion gesetzt. Um Kunden eine einfache Orientierung zu geben, welche Produkte nach den strengen Unternehmensrichtlinien entwickelt wurden, hat Fujitsu das „Green IT Label“ etabliert. Das Label arbeitet mit einem dreistufigen System zu Kenntlichmachung von Recyclingfähigkeit, Energieverbrauch und verwendeten Materialien.

Fujitsu Technology Solutions

Als führender europäischer Anbieter für IT- Infrastruktur bietet Fujitsu Technology Solutions ein breites Portfolio an IT-Produkten. Das Storage-Angebot von Fujitsu umfasst neben Plattenspeichersystemen und Tape-Libraries auch Direct-Attached Storage (ETERNUS JX40), Flash-Arrays, Netapp-Systeme bis hin zu Rechenzentrumslösungen sowie Managed Services. Als Teil der globalen Fujitsu-Gruppe beschäftigt Fujitsu Technology Solutions über 13.000 Mitarbeiter.
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Weitere Informationen zum Thema Storage-System
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Speicher für alle:  Professionelle Storage-Systeme 

Daten müssen gespeichert werden – und der Begriff Storage bezeichnet grundsätzlich die Ablage und Speicherung von Datenmaterial. Im engeren Sinn verwenden IT-Experten den Begriff allerdings für die Bezeichnung einer großen Menge Speicherplatz in einem Netzwerk. Im Gegensatz zur lokalen Speicherung von Daten – etwa, wenn Sie am heimischen PC eine Textdatei auf der Festplatte ihres Computers sichern – handelt es sich beim Storage also um eine Form der zentralisierten Speicherung. Die Datei wird nicht mehr lokal gespeichert, sondern an einem Speicherort im Netzwerk abgelegt. Das bringt Vorteile mit sich:
  • Daten existieren an einem zentralen Speicherort und können dort zentral administriert werden (zentrale Rechtevergabe)
  • Daten sind für verschiede Anwender und Arbeitsgruppen zentral abrufbar und müssen nicht mehr auf Wechselmedien exportiert werden
  • Daten können zentral gesichert und redundant verwaltet werden (hohe Ausfallsicherheit, Minderung des Datenverlustrisikos, Spiegelung von Daten im RAID-Verbund)
  • Speicherkapazitäten können unproblematisch erweitert werden (SAN und NAS)
In heutigen Unternehmenswelten gehört die zentralisierte Speicherung und Verwaltung von Datenbeständen auf großen zusammenhängenden Speicherplätzen in einem Netzwerk (Storage) zum Standard. Das gilt nicht nur für sensible, geschäftskritische Daten sondern praktisch für alle Datenbestände, die im Workflow eines Unternehmens anfallen. Um mit dieser ständig wachsenden Datenbasis zuverlässig arbeiten zu können, müssen die Daten jederzeit ausfallsicher und schnell zur Verfügung stehen. Dafür sorgen Storage-Server.   

Diese Systeme übernehmen nicht nur die Speicherung, sondern organisieren auch hochperfomativ Schreib- und Leseprozesse, Zugriffshierarchien und Verteilungsstrukturen. Für diese Art der Datensicherung kommen unterschiedliche Storage-Systeme zum Einsatz, die sich hinsichtlich ihrer Möglichkeiten, Erweiterungskapazitäten, Architektur und nicht zuletzt Kosten grundlegend unterscheiden.

DAS: Direct Attached Storage

Diese Form der Datenspeicherung (auch „Server Attached Storage“ genannt), bezeichnet die konventionelle Erweiterung von Servern, Workstations oder PC mit Speichermedien. In der Regel sind das Festplatten oder Festplatten-Arrays mit integriertem RAID-Controller. Es ist die klassische Form eines Speichernetzes und zeichnet sich durch die direkte Verbindung von Server und DAS-Device aus. Der Speicher ist also einem bestimmten Server zugewiesen Die Kommunikation zwischen Server und Speichermedium wird über dezidierte SCSI-, SAS (Serial Attached SCSI) oder auch Fibre Channel-Verbindungen geregelt und die Daten auf Blocklevel übertragen. Andere Computer können auf DAS-Speicher üblicherweise nur über das lokale Netzwerk zugreifen – und das auch nur dann, wenn die erforderlichen Benutzerrichtlinien und Ordnerfreigaben erfüllt sind. Der Zugriff auf den Speicher wird vom Server kontrolliert.     

Vorteile:

  • DAS-Speicher arbeiten prinzipiell genauso schnell wie die konventionellen Massenspeicher des Servers, da der Speicher nicht erst über ein Netzwerk gehen muss, um Daten zu schreiben oder zu lesen.
  • Die Hardware zum Betreiben eines DAS ist im Vergleich zu anderen Storage-Systemen preiswert.
  • Einfache Einbindung.

Nachteile:

  • Wenn der Server ausfällt, ist auch das DAS-System nicht mehr erreichbar und die dort vorhandenen Daten stehen nicht mehr zur Verfügung. (Dieses Problem lässt sich mit einem zweiten zugewiesene Server lösen).
  • Wenn mehrere DAS-Systeme an unterschiedlichen Servern genutzt werden, steigt der Administrations- und Überwachungsaufwand.  
  • Zudem können mit dem DAS-System nur kurze Distanzen überwunden werden und es entstehen mitunter Engpässe, wenn alle Daten über einen Server fließen.

SAN: Storage Area Network

Ein SAN ist ein dezidiertes, eigenständiges Netzwerk, das ein oder mehrere Serversysteme mit den Speichersystemen verbindet. Der gesamte Speicher wird zentral von den Servern verwaltet. Im Unterschied zu einem klassischen LAN transportiert das SAN ausschließlich Daten, die an oder von einem Massenspeicher adressiert sind. Damit können die im Storage Area Network integrierten Speichersysteme ohne vorherige Serverkommunikation direkt miteinander Datenpakete austauschen. Zudem macht es ein SAN möglich, mehrere Server sowie mehrere Speicher in das Netzwerk zu integrieren. Das SAN-Netzwerk existiert quasi parallel zu einem bestehenden LAN und steht dem LAN als „ein“ großer Massenspeicher zur Verfügung – obwohl das SAN aus mehreren Speichermedien bestehen kann.  

Ein einfaches SAN basiert auf drei Grundkomponenten: Einem (oft auch mehreren) Server. Die serverseitigen Betriebssysteme dürfen in einem SAN unterschiedlich sein. Zweitens der SAN-Infrastruktur, die den Datenfluss im Netzwerk ermöglichen. Dazu zählen Kabel, Switches, Router, Software. Die dritte Komponente sind die eigentlichen Speichermedien. In der Regel sind das Disk-Arrays, die im RAID betrieben werden. Da die Daten auf mehreren Festplatten im Array gespeichert werden, gehen die Daten beim Ausfall einzelner Platten nicht verloren. Wird eine dezidierte und langlebige Speicherung verlangt, können über das SAN auch Bandspeicher (Tape Librarys) angesprochen werden.      

Während in einem DAS immer ein Speicher einem Server zugeordnet ist, ist in einem SAN die Zuordnung variabel. Dadurch ist eine große Ausfallsicherheit gewährleistet und Datenblöcke können auch über große Distanzen kommuniziert werden. Auch müssen sich Speichermedium und Server nicht zwingend an demselben Ort befinden.

Vorteile:

  • Sehr gute Skalierbarkeit
  • Disk-Arrays oder Bandbibliotheken sind durch ein Netzwerk an den Server gekoppelt und können gemeinsam genutzt werden.
  • Einfache Verwaltung, da Datenbestände zentral administriert werden 
  • Daten und Anwendungen sind jederzeit – auch während eines Backups – verfügbar.
  • Ein SAN ist nahezu unbegrenzt erweiterbar - und das sogar im laufenden Betrieb.
  • Server können bei Ausfall problemlos und ohne Neu-Installation ersetzt werden.
  • Schnelle Zugriffs- und Transport-Protokolle (Fibre Channel) arbeiten effizient auf Blockebene (statt auf Datei-Ebene wie im NAS-System) und sorgen für hohe Datentransferraten.
  • Sämtliche Komponenten eines SAN können redundant ausgelegt werden.
  • Die Spiegelung und die Speicherzugriffe im RAID belasten den Server nicht.
  • Der gesamte Speicher kann beliebig vielen Servern zur Verfügung gestellt werden.

Nachteile:

  • Komplexität - für die Einrichtung und Konfigurierung eines SAN ist gutes IT-Fachwissen notwendig
  • Die Implementierung ist vergleichsweise teurer, da die Investitionskosten in Speicher höher als bei DAS- und NAS-Systemen anfallen. 

NAS: Network Attached Storage

Hierbei handelt es sich um Massenspeicher, die direkt an ein lokales Netzwerk angeschlossen werden. NAS-Systeme benötigen keinen dezidierten Server oder PC, sondern arbeiten als autonome Ressource in einem Netzwerk. Der NAS-Server besteht im Groben aus einer oder mehreren Festplatten und einem Netzwerkinterface. Speicherplatz wird in den häufigsten Fällen mittels eines TCP/IP-Protokolls auf Dateiebene dem Netzwerk zur Verfügung gestellt. Durch RAID-Betrieb werden die Daten redundant und sicher gespeichert.    

Vorteile:

  • Einfache Installation und Konfiguration in ein bestehendes Netzwerk
  • Kostengünstige Hardware
  • In Kombination mit den Hot-Swap-Optionen der SATA-II-Schnittstelle gestaltet sich der Laufwerkswechsel im laufenden Betrieb daher sehr einfach, ohne dass Beeinträchtigungen im Netz auftreten 
  • Moderne NAS-Server unterstützen in der Regel von Haus aus mehrere RAID-Level
  • Einfache Skalierbarkeit
  • Da NAS-Systeme mit angepassten Betriebssystemen betrieben werden, ist das Sicherheitsniveau gegenüber DAS-Systemen höher
  • Dezidierte NAS-Server verwenden angepasste Hardware. Probleme im Betrieb, etwa durch Überhitzung oder falsch dimensionierte Baugruppen, sind in der Regel nicht zu erwarten.    

Nachteile

  • Da der gesamte Datenverkehr über das vorhandene Unternehmensnetz realisiert wird, belasten NAS-Systeme die Bandbreite des LANs oder WANs.
  • Wenn mehrere NAS-Systeme im Netzwerk betrieben werden, muss jedes einzeln konfiguriert werden.
  • Eingeschränkte Flexibilität, wenn Backups angelegt werden müssen
  • Aufgrund der Netzwerkbelastung sind NAS-Systeme für Anwendungen mit hohen Zugriffen, bspw. Datenbanken, weniger geeignet.

Speichermedien

Als Speichermedien für professionelles Storage kommen Festplatten, Disk-Arrays und Bandspeicher zum Einsatz. Da einzelne Festplatten ein hohes Ausfallrisiko mit sich bringen, werden in professionellen Umgebungen meist Festplatten-Arrays eingesetzt. Diese Disk-Arrays fassen mehrere physikalische Platten zu einem logischen Laufwerk zusammen und stellen im Netzwerk die nötigen Speicherkapazitäten zur Verfügung. Disk-Arrays können – sofern RAID-Level unterstützt werden – sicherheitsrelevante  Aufgaben wie Datenspiegelung oder automatische Backups selbstständig und unabhängig von einem Server ausführen. Zudem ist der Wechsel bzw. die Erweiterung von Speicherkapazitäten im laufenden Betrieb möglich. Als Backup-Medium für die langfristige Speicherung eignen sich besonders Bandspeicher. Diese werden von einer Tape-Library verwaltet, die mit einer Backup-Software arbeitet. Tape-Libraries lassen sich meist in ein bestehendes Backup-System integrieren. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, dass Disk-Arrays eine Tape-Library emulieren. Diese Virtual-Tape-Library ermöglicht es, Disk-Backups wie Bandlaufwerke zu behandeln, was einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil bedeutet. Diese virtuellen Bänder können dann direkt auf Bandspeicher geschrieben werden, ohne dass ein Server oder eine Backup-Software eingesetzt werden muss.        
  
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